Party-Vorbereitung
Noch was: Ein Paar Viren.
http://www.sueddeutsche.de/,tt5m2/panor ... 746/49697/
Glauben Sie das? Oder ist etwa schon der 1. April?sueddeutsche.de hat geschrieben:Kommt Kinder, wir gehen zur Pockenparty
Die hundertprozentige Windpocken-Garantie: kein Alptraum, sondern ein Segen? Organisieren Sie eine Ansteckungsparty und bestimmen Sie selbst, wann Ihr Kind krank wird.
...
Was auf den ersten Blick reichlich bizarr klingt, ist in vielen gutbürgerlichen Vororten Amerikas inzwischen wieder Alltag geworden: Eltern setzen ihre Kinder bewusst dem Risiko einer Ansteckung aus – auf so genannten Windpockenpartys, auf denen so viele Kinder wie möglich mit dieser Krankheit infiziert werden sollen.
„Wir hatten es im Sommer, wir verpassten keinen einzigen Schultag, es war perfekt“, schwärmt Jean Micell aus Des Plaines im Bundesstaat Illinois, deren sechs und drei Jahre alter Nachwuchs sich die Kinderkrankheit auf einer Pustelparty holten.
http://www.sueddeutsche.de/,tt5m2/panor ... 746/49697/
Dürer? Hab ich nie gelesen.
- Pikahuna Burger
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dazu gab es einmal eine Southparkfolge:
http://mrtwig.net/ep.php?e=210
Hat zwar nichts mit dem Wahrheitsgehalt zu tun, jedoch gibt es sicher Eltern die dumm genug sind das zu tun.
http://mrtwig.net/ep.php?e=210
Hat zwar nichts mit dem Wahrheitsgehalt zu tun, jedoch gibt es sicher Eltern die dumm genug sind das zu tun.
Hallo erstmal ! Grüße vom PIKATOR
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Weltalltag-Man
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- Registriert: 13. Feb 2004, 11:07
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Ich denke, wir können dem u.s.-amerikanischen Sittenportrait "SouthPark" vertrauen. Trotz allen Unfugs beruht es doch im Kern immer auf der Parodie einer sozialen Realität. Bei der dargestellten Party werden die vielschichtigen Spannungen zwischen Eltern und Kind, hübsch analysiert. Das Kernproblem wird feinfühlig offen gelegt: Wie nimmt es das Kind auf, wenn es herausfindet, daß seine Eltern ihm eine Krankheit wünschen?
Lustiger Einfall: nachdem die Kinder sich der fragwürdigen Absicht klar werden, legen sie ihr Taschengeld für eine an Herpes erkrankte Prostituierte zusammen, auf das sie sich mit den Zahnbürsten der Eltern die Zähne putzt und ihren Mund an deren Unterwäsche reibt. So hat am Ende jeder seine Lektion gelernt.
Lustiger Einfall: nachdem die Kinder sich der fragwürdigen Absicht klar werden, legen sie ihr Taschengeld für eine an Herpes erkrankte Prostituierte zusammen, auf das sie sich mit den Zahnbürsten der Eltern die Zähne putzt und ihren Mund an deren Unterwäsche reibt. So hat am Ende jeder seine Lektion gelernt.
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass dieses Realitaet ist, allerdings finde ich es nicht besonders seltsam, insbesondere wenn man presseuebliches Panikgeschreibsel ("Igitt, Kaugummi teilen...") herausrechnet. (*)
Meiner Erfahrung nach sind Eltern immer froh, wenn ihre Kinder die Winpocken gehabt haben, da Windpocken im Erwachsenalter tatsaechlich gefaehrlich sein koennen (und die Kinderkrankheit dagegen immunisiert). Da liegt es nahe, einer solchen Ansteckung nachzuhelfen.
Anscheinend gibt es seit kurzem die Moeglichkeit gegen Winpocken zu impfen, jedoch ist dies (wie viele Impfungen) nicht unumstritten. Zarte Gemueter koennten daher gerne vermuten, dass dieser Artikel Teil einer Verschwoerung der allmaechtigen Pharamindustrie ist, der Welt einen ueberfluessigen Impfstoff aufzuschwaetzen. Ich denke aber eher, dass der Autor, Herr Koydl einfach keine Ahnung vom Kindergrossziehen hat.
Mehr zum Thema gibts bspw. hier:
http://www.impfschaden.info/index.htm?/windpocken.htm
Oder nach Windpocken Impfung googeln.
(*) Besonders der Satz: "Zum Abschied bekam jeder noch ein Goodie Bag in die Hand gedrückt – eine Plastiktüte mit Süßigkeiten und kleinen Spielsachen." ist absolut laecherlich zu lesen fuer jemanden wie mich, der seine Kinder auf englische Kinder-(nein nicht Windpocken)Geburtstagsparties zu bringen gezwungen ist. Dies ist der uebliche Standard auf all diesen Parties, und ja - ich habe selbst schon mit meinen Kindern kleine Goodie Bags gepackt, die sie dann auf ihren Parties den Gaesten zum Abschied mirgeben konnten. Was das mit Windpocken zu tun hat, weiss ich leider nicht, aber eventuell kann es ja Herr Koydl erklaeren?
Meiner Erfahrung nach sind Eltern immer froh, wenn ihre Kinder die Winpocken gehabt haben, da Windpocken im Erwachsenalter tatsaechlich gefaehrlich sein koennen (und die Kinderkrankheit dagegen immunisiert). Da liegt es nahe, einer solchen Ansteckung nachzuhelfen.
Anscheinend gibt es seit kurzem die Moeglichkeit gegen Winpocken zu impfen, jedoch ist dies (wie viele Impfungen) nicht unumstritten. Zarte Gemueter koennten daher gerne vermuten, dass dieser Artikel Teil einer Verschwoerung der allmaechtigen Pharamindustrie ist, der Welt einen ueberfluessigen Impfstoff aufzuschwaetzen. Ich denke aber eher, dass der Autor, Herr Koydl einfach keine Ahnung vom Kindergrossziehen hat.
Mehr zum Thema gibts bspw. hier:
http://www.impfschaden.info/index.htm?/windpocken.htm
Oder nach Windpocken Impfung googeln.
(*) Besonders der Satz: "Zum Abschied bekam jeder noch ein Goodie Bag in die Hand gedrückt – eine Plastiktüte mit Süßigkeiten und kleinen Spielsachen." ist absolut laecherlich zu lesen fuer jemanden wie mich, der seine Kinder auf englische Kinder-(nein nicht Windpocken)Geburtstagsparties zu bringen gezwungen ist. Dies ist der uebliche Standard auf all diesen Parties, und ja - ich habe selbst schon mit meinen Kindern kleine Goodie Bags gepackt, die sie dann auf ihren Parties den Gaesten zum Abschied mirgeben konnten. Was das mit Windpocken zu tun hat, weiss ich leider nicht, aber eventuell kann es ja Herr Koydl erklaeren?
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