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Verfasst: 31. Aug 2003, 01:32
von Malimarc
Barschel hat geschrieben:voraussetzung zum kaffee kochen sind diese kleinen beutelchen, die man in kochendes wasser hängt. die gibt's eigentlich überall zu kaufen, kosten auch in rauhen mengen gar nicht mal so viel. nach gewisser zeit beutel rausholen nicht vergessen!
Sagen Sie mal, so kocht man doch Tee? (Ausser in England, da gibt's
tatsaechlich "Coffee bags", aber das empfinde ich als degeneriert.)
Don Roeschen hat geschrieben:
Beschreibe mir bitte mal jemand in exakt 67 Wörtern den Bedeutungsinhalt des Begriffes "Zentrifugalregulator"
Ein Zentrifugalregulator ist ein Regelungsmechanismus der dadurch funktioniert, dass ein in einer Kreisscheibe beweglicher Schieber bei schneller Drehung der Kreisscheibe sich von Zentrum her nach Aussen bewegt und dadurch einen Regelungshandlung wie etwa die Drosselung von Krafstoffzufuhr oder eine verstaerkte Abluftabfuhr durchfuehren kann. Ein solcher Regulator ist insbesondere dann nuetzlich und auch sinnvoll wenn eine Drehzahlbegrenzung notwendig ist, beispielsweise um eine Ueberhitzung relevanter Geraeteteile zu vermeiden ist.
Naechste Aufgabe: Erklaeren Sie in exakt 10 Woertern den Unterschied zwischen der aktuellen und der vorherigen T-itanic.
Verfasst: 1. Sep 2003, 07:34
von Ernst Gemeint
Mir fällt in Gotes Namen kein Unterscheid ein Herr Malimarc.
Nächste Aufgabe: Erklären Sie mir bitte den Sinn des Lebens in exakt 113 Worten. Danke!
Herzlichst
Ernst Gemeint
Verfasst: 1. Sep 2003, 10:52
von Acht Köstlichkeiten
Malimarc hat geschrieben:beispielsweise um eine Ueberhitzung relevanter Geraeteteile zu vermeiden ist.
Ich denke mal, "ist" müssen Sie streichen und dafür ein anderes Wort einfügen. So pingelig es ist, aber so kann das nicht stehenbleiben. Wenn hier ein Physiker reinschaut? Oder ein Deutschlehrer??
Schelmisch,
8k
Verfasst: 1. Sep 2003, 11:17
von Don Röschen
Der Sinn des Lebens besteht darin, am Ende desselben - wenn alles endgültig zuende geht - sagen zu können: "Mensch, das war doch eigentlich ziemlich okay, ich hatte massig viel Spaß, hab gut gegessen und getrunken, bin nie beim Klauen erwischt worden, Sex war auch super, die Zahl meiner Kinder und Kindeskinder ist durchaus beachtlich und an Geld und Luxusgütern mangelte es mir auch nie. Dass ich jetzt sterben muss, liegt einzig und allein daran, dass ich uralt bin, und den Menschen nunmal kein ewiges Leben vergönnt ist. Davon abgesehen geht es mir rundum gut und mir fällt beim besten Willen nicht ein, worüber ich mich beklagen könnte. Das Gute an meinem Leben war, dass ich den dritten Weltkrieg durch meinen heroischen Einsatz grade noch verhindern konnte, mehrere Weltkulturgüter geschaffen habe und den Beweis für die Existenz Gottes und das Leben nach dem Tod erbrachte. Also lasst uns nun ein letzes Glas Champagner trinken bevor ich mich von dieser Welt in eine ungleich bessere begeben werde. Und Tschüss!"
Verfasst: 1. Sep 2003, 11:18
von Don Röschen
Oh, ich dachte 167 Wörter...
Verfasst: 1. Sep 2003, 13:19
von The Mars Volta
Da Don Röschen nicht weiter macht...
Beschreiben sie den Einfluss der Medien auf die Entstehung des Antisemitismus vor dem ersten Weltkrieg in 234 Wörten.
Verfasst: 2. Sep 2003, 22:47
von Malimarc
Acht Köstlichkeiten hat geschrieben:Malimarc hat geschrieben:beispielsweise um eine Ueberhitzung relevanter Geraeteteile zu vermeiden ist.
Ich denke mal, "ist" müssen Sie streichen und dafür ein anderes Wort einfügen. So pingelig es ist, aber so kann das nicht stehenbleiben. Wenn hier ein Physiker reinschaut? Oder ein Deutschlehrer??
Schelmisch,
8k
Ich glaube dass ich wohl statt dem "um" ein "wenn" gedacht habe. Ansonsten, Medien & Antisemitismus:
Die Judenfrage ist ja quasi schon seit 2000 Jahren aktuell. Vor dem ersten Weltkrieg ergab es sich eben, dass viele Medien aus welchen Gruenden auch immer fuer diverse Ereignisse Suendenboecke suchten. Geeignet dafuer waren Vertreter des Kapitals. Da es Christen nicht erlaubt war, Zinsen zu nehmen lag es in diesem Umfeld natuerlich nahe "die Juden" fuer alles Finanzielle verantwortlich zu machen... (blablabla). Wie war das mit den Medien? Da ich keine Ahnung von der damaligen Mediensituation habe, bin ich voellig der Falsche, diese Frage zu beantworten. Was gab es denn eigentlich damals so? Fernsehen sicher nicht, das kam ja erst spaeter. Internet und so neumodisches Zeug sowieso nicht. Vielleicht das Radio? Nein, nein. Radios kam doch erst circa 1930 mit dem "Volksempfaenger" unters (sic!) Volk. Bleiben dann wohl noch Zeitungen. Wie war denn damals so die Volksbildung? Konnte denn der "einfache Mann" damals schon lesen? Eventuell muss man auch die woechentliche Predigt des Pfarrers zu den damaligen Medien hinzuzaehlen. Dann waere natuerlich die Frage bezueglich des Antisemitismus (oder muss es eher heissen Antisemitismusses?) leicht zu beantworten, da die Pfarrer ja sozsagen aus grundsaetzlichen Gruenden (heute ist das natuerlich anders!) antisemitisch eingestellt waren. Moeglicherweise ist das aber auch Unsinn, dieser Rassenquatsch kam doch erst mit Darwin auf, und das ist ja jetzt eher weniger christlich sonder eher materialistisch. Aber Darwin hat wohl nichts mit den Medien zu tun, hoechsten, dass er damals "en Vogue" war.
Naechste Aufgabe: Eine kritische Stellungsnahme ob man die Anzahl der Woerter fuer dieses Spiels begrenzen sollte und, falls ja, welches eine sinnvolle Grenze waere. (100 Woerter)
Verfasst: 3. Sep 2003, 12:00
von Quodlibet
„In der Kürze liegt die Würze“ weiß schon der oft beschworene Volksmund zu berichten. Ich fordere also eher eine Limitierung nach unten, denn nach oben, als Richtlinie soll hier ein analoger Vorläufer der digitalen Kommunikation gelten: die Postkarte. Schon durch ihr begrenztes Format zwingt sie zur Kürze und schließt Redundanzen aus –
„Das Wetter schmeckt gut, das Essen ist heiß, das Geld ist alle. Liebe Grüße sendet Euer Quodlibet“
dieser simple Satz sagt alles und löste meine existentiellen Sorgen in so manchem Ferienlager. Mehr als
50 Wörter inklusive Adresse habe ich noch nie auf einer Postkarte untergebracht.
Dies sei das Limit!
Nächste Aufgabe, liefern Sie Gegenargumente (400 Wörter)
Quodlibet
P. S.: ein sehr schöner Strang ich habe schon viel schmunzeln müsssen
Verfasst: 3. Sep 2003, 19:38
von hessen-wohin
The Mars Volta hat geschrieben:Beschreiben sie den Einfluss der Medien auf die Entstehung des Antisemitismus vor dem ersten Weltkrieg.
Malimarc hat geschrieben:Da ich keine Ahnung von der damaligen Mediensituation habe, bin ich voellig der Falsche, diese Frage zu beantworten.
aber ich, ich weiss bescheid!
Es war nämlich alles ganz anders: früher lebten Juden und Nichtjuden fröhlich und friedlich miteinander, keine dunkle Wolke trübte den gemeinsamen Himmel, man feierte gemeinsam Feste und sang gemeinsam Lieder. Bis dann eines Tages ein paar charakterlose und dauernd betrunkene sog. Redakteure eines völlig heruntergewirtschafteten sog. "Satire"-Heftchens auf die Idee kamen, ein paar völlig geschmacklose und billige Witze über die Juden aufs Titelbild zu bringen. Denn diese sog. Redakteure waren nicht nur charakterlos und dauernd betrunken, sondern auch nicht fähig, gute Witze zu machen. Deswegen mussten sie zu solchen billigen greifen. Die gutmütigen Menschen dieser Zeit, denen solche Witze auf Kosten einer Minderheit vollkommen unbekannt waren, blickten angewidert und beschämt zur Seite, das Heftchen hatten nun seinen "Ruf", der eh schon schlimm genug war, weg. Das Leben ging weiter seinen friedlichen Gang. Wirklich? Nein! Denn langsam und irgendwie unbemerkt sickerte das Gift dieser Judenwitze in den Geist und die Seele, wo es dann wiederrum langsam und irgendwie unbemerkt seine verheerende Wirkung entfaltete, so dass sich später niemand wundern musste, als ein gewisser Adolf Hitler nur seine Hand aufzuhalten brauchte, um die unguten Früchte ebnedieses Giftes zu ernten.
Ja, so kam das mit dem Antisemitismus.
Viel schlimmer ist aber, dass nun keine 50 Jahre nach der tragischen Kulmination dieser Entwicklung wiederrum Redakteure des gleichen Heftchens die Aufhebung der Judenwitzsperre fordern! Ja, haben die denn nichts aus der Geschichte gelernt?
Verfasst: 8. Sep 2003, 11:51
von Malimarc
Quodlibet hat geschrieben:„In der Kürze liegt die Würze“ weiß schon der oft beschworene Volksmund zu berichten. Ich fordere also eher eine Limitierung nach unten, denn nach oben, als Richtlinie soll hier ein analoger Vorläufer der digitalen Kommunikation gelten: die Postkarte. Schon durch ihr begrenztes Format zwingt sie zur Kürze und schließt Redundanzen aus –
„Das Wetter schmeckt gut, das Essen ist heiß, das Geld ist alle. Liebe Grüße sendet Euer Quodlibet“
dieser simple Satz sagt alles und löste meine existentiellen Sorgen in so manchem Ferienlager. Mehr als
50 Wörter inklusive Adresse habe ich noch nie auf einer Postkarte untergebracht.
Dies sei das Limit!
Nächste Aufgabe, liefern Sie Gegenargumente (400 Wörter)
Quodlibet
P. S.: ein sehr schöner Strang ich habe schon viel schmunzeln müsssen
Trotz Ihrer positive Bewertung scheinen Sie den Strang mit der 400 Woerter Auflage gleichzeitig abgewuergt zu haben(?). Daher, um die Sache mal wieder in Schwung zu bringen:
Es gibt keine Gegenargumente (100 mal wiederholen)
Naechste Aufgabe: Beschreiben Sie das Wussow-Forum in 5 Woertern.
Verfasst: 8. Sep 2003, 11:59
von The Mars Volta
Das Forum des endgültigen Satiremagazins. (Das war aber einfach)
Nächste Aufgabe: Fassen sie Rudi Völlers Rede vom Samstag in 20 Wörten zusammen.
Edit: Dieser Barschel
Verfasst: 8. Sep 2003, 12:45
von Wolpers
Erst mal sei gesagt: wer gegen Schottland pennt, wird vergast.
Ihr seid doch nix als Angeber, vergnügungssüchtige Vollzeitclowns und Hobbyalkoholiker.
Und weiter geht's:
Dichten Sie ihr Lieblingsrezept in 37 Wörtern!
Verfasst: 8. Sep 2003, 12:48
von Mac
"Mistdreck, Käse, Scheißdreck, lasse ich mir nicht länger gefallen, Netzer soll die Klappe halten, Delling Unterhaltung machen, Waldi weniger saufen"
____
[edit]
Nein dieser Wolpers, einen Schritt schneller, tststs
[/edit]
Verfasst: 8. Sep 2003, 16:11
von Barschel
The Mars Volta hat geschrieben:Nächste Aufgabe: Fassen sie Rudi Völlers Rede vom Freitag in 20 Wörten zusammen.
Ich kenne nur die vom Samstag. Aber wenigstens hat sie Mac wohl gesehen.
Verfasst: 8. Sep 2003, 16:16
von Brian
Mensch Herr Barschel, nun stellen Sie sich mal nicht so an. Der gute es-gibt-nur-ein'-Rudi-Völler *gröhl* wird doch wohl am Freitag auch irgend etwas gesagt haben, oder?